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Nachfolgend erfahren Sie in dem Text, wie es Eltern ergeht, die ein Kind verloren haben und erhalten auch Ratschläge zum Umgang mit den Betroffenen.
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Auszug aus der Informationsbroschüre "Leben ohne Dich", zu beziehen unter www.leben-ohne-dich.de
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Uns ist das Grausamste passiert, was Eltern geschehen kann: Unser Kind ist tot! Das Weiterleben ist zu einer extremen Herausforderung geworden, ja von Zeit zu Zeit zu einer Überforderung unserer Kräfte. Mit unseren Kindern haben wir unsere Zukunft verloren; es ist nicht „normal“ das Eltern ihre Kinder begraben – das Liebste hinter sich zu lassen, was ihnen das Leben geschenkt hat. Eine immer bohrende Frage türmt sich auf: Warum? Wir zweifeln in unserer Trauer an der Gerechtigkeit der Welt. Unsere Basis für unser Vertrauen in das Leben, in Glauben, ist weggebrochen. Wir zweifeln an uns selbst oder weisen uns Schuld zu. Wir entwickeln Wut, sind oft wie gelähmt, leer, verzweifelt, unsere Seele ist zu tiefst verletzt. Diesen Schmerz, diese Trauer kann uns niemand und nichts nehmen...in Wogen tief heruntergerissen in dieses „Loch“. Es ist ungeheuer anstrengend, sich daraus langsam wieder heraus zu arbeiten. Nicht umsonst spricht man von. Trauer„arbeit“. Das was wir tun können, ist uns auf den Weg zu machen, einen Weg zu suchen, Mut zu fassen und anderen Betroffenen zu vermitteln - den Mut, dass es ein „Leben ohne Dich „ gibt , so schwer dieser Weg auch ist. In der Gemeinschaft mit trauernden Eltern gelingt es uns, unsere Einsamkeit mit dem Schicksal mit anderen Betroffenen zu teilen („Ich bin nicht allein“),Verständnis zu erhalten und eigene Erfahrungen über Arbeit mit der Trauer auszutauschen und somit eine Schneise durch das Dickicht der Trauer in Richtung Hoffnung und Leben zu ebnen.
An Angehörige, Freunde und Beteiligte: Was kann ich tun ?
Sie können betroffenen Eltern nicht die Trauer nehmen, sie dauert das ganze Leben lang an. Trauer verändert alle Werte im Betroffenen und in seinem Leben: Vertrauen, Glaube, Hoffnung, Lebenswille. Bewusste Trauer ist kein zusätzlicher Schmerz, sondern notwendig für die Trauerbewältigung. Sie können diesen Menschen, als Verwandter, Freund, therapeutisch oder seelsorgerisch Tätiger, eine wertvolle Hilfe sein. Ohne liebevolle, verständnisvolle und behutsame Unterstützung durch vertraute Personen finden Betroffene oft keinen neuen Halt mehr im Leben. Und es dauert oft sehr lange, bis sie sich einen lebbaren Weg gesucht haben, um wieder zu Freunden, Bekannten und positivem Erleben zu finden. Versuchen Sie nicht sich vorzustellen wie es ist, ein Kind zu verlieren! Sie können das nicht „verstehen“. Akzeptieren Sie das veränderte Verhalten der Eltern. Sprechen Sie Eltern nicht mit Floskeln auf das verstorbene Kind an. „Du bist noch jung, Du kannst noch Kinder kriegen“ oder „Du hast ja noch Kinder.“ Oder „Das Leben geht weiter.“ Dies kann zu wütenden und aggressiven Reaktionen führen. Das Gefühl, das Gespräch über das Kind wird gemieden, verletzt. Reden Sie offen über das Kind und erinnern Sie sich gemeinsam, denn was ist außer der Erinnerung geblieben! Hierzu gehört in erster Linie , den Namen des Kindes im Gespräch zu erwähnen – auch ruhig bei Belanglosigkeiten, und zeigen Sie, dass Sie auch im Alltag zwischendurch an das Kind denken. Haben sie keine Angst davor, dass die Eltern bei Erwähnung des Kindes in Tränen ausbrechen; Tränen sind Bestandteil der Trauer. Versuchen sie nicht um jeden Preis stark zu bleiben, teilen sie die Trauer. Sie helfen den Eltern dadurch. Denken sie an den Geburts- und Todestagen an das verstorbene Kind und lassen sie es die Eltern wissen, es bedeutet ihnen sehr viel! An Feiertagen wird den Eltern oft schmerzlich bewusst, dass ihr Kind fehlt. Versuchen sie von Anfang an , das verstorbene Kind daran teilhaben zu lassen (z.B. durch ein kleines Weihnachtsgeschenk). Gehen Sie auf die Eltern zu und bieten Sie Hilfe an. Wird diese zurückgewiesen, nehmen Sie das den Eltern nicht übel und versuchen sie es erneut. Hier noch konkrete Anregungen, um zu zeigen: “Euer Kind wird von uns nicht vergessen“:
- Wenn Sie es können, besuchen Sie das Grab und lassen sie es die Eltern wissen, begleiten sie die Eltern zum Friedhof oder geben ihnen eine Blume oder Figur mit. - Trauernde Eltern lassen oft für ihr Kind zu Hause eine Kerze brennen. Schenken Sie ihnen eine (möglichst selbstgemachte ) Kerze, z.B. mit dem Namen des Kindes darauf. - Melden sie sich an den Gedenktagen bei den Eltern, z.B. per Telefon.. Sind Sie damit überfordert, schicken Sie eine Postkarte, E-Mail. Oft reicht schon: “Ich / wir sind heute in Gedanken bei Euch und Eurem Kind.“ - Überlegen Sie, was sie selber mit Liebe und Hoffnung verbinden würden, der Liebe zum Kind und der Hoffnung, dass es ihm in seiner Welt gut geht. Viele Dinge bekommen eine besondere Symbolik wie z.B. Kerzen, Luftballons, Sonnenblumen, Schmetterlinge. Solche Symbole eignen sich besonders, um dem Betroffenen eine kleine Freude zu bereiten. - Verstehen sie dies als Anregung, um trauernden Eltern eine Stütze zu sein. Jeder trauert anders, deshalb verlassen sie sich auf ihr Gefühl im Umgang mit Ihnen und helfen Sie ihnen, nicht an der Trauer zu zerbrechen.
Bodo Fritsche, SHG „Leben ohne Dich“
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Auszug aus der Informationsbroschüre "Leben ohne Dich", zu beziehen unter www.leben-ohne-dich.de
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... Nach dem Tod von Yannis machte ich die schmerzliche Erfahrung, das durch die Unsicherheit im Umgang mit dem Thema Trauer und den Trauernden, mit der Tabuisierung von Tod in der Gesellschaft, sich bald ein Gefühl des Alleingelassenwerdens einstellte: Es wurde nicht mehr von Yannis gesprochen. Um nach einem solchen Verlust überhaupt weiterleben zu können, um wieder einen gewissen Sinn im Leben zu finden – selbst wenn das Leben nie mehr so sein wird wie es einst mal war, ist es für eine erfolgreiche Trauerarbeit immens wichtig, immer wieder über unsere verstorbenen Kinder zu reden, Verständnis für unsere immerwährende Trauer zu finden und die Erinnerungen wach zu halten. Offenbar ist unsere „normale“ Gesellschaft nicht in der Lage, diese Hilfestellung, dieses „Auffangen“, zu geben. ...
Martina Haucke-Fritsche
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Auszug aus der Informationsbroschüre "Leben ohne Dich", zu beziehen unter www.leben-ohne-dich.de
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Anliegen und Ziele der Arbeit von Selbsthilfegruppen für Eltern die ein Kind verloren haben
Jährlich sterben 20.000 Kinder unter 16 Jahren in Deutschland. Der Verlust eines Kindes ist für betroffene Eltern fast immer ein extrem traumatisches Erlebnis, daß durch den Schmerz und die Trauer alle Lebensbereiche betrifft und über einen langen Zeitraum immer wieder zu Krisensituationen führt, die zu schweren psychischen Störungen, Depressionen, Problemen in der Partnerschaft und im Berufsleben führen. Nach dem Tod eines Kindes spüren viele Betroffene, so genannte verwaiste Eltern, eine große Verunsicherung, wie Verwandte, Freude und Bekannte mit ihnen umgehen. Oft wird einige Monate nach dem Tod, spätestens nach einem Jahr, dieses Thema gemieden oder es fallen Bemerkungen wie „Es wird schon wieder „ , „Langsam muss es aber wieder gut sein“ oder „du hast ja noch Kinder / kannst ja noch Kinder bekommen“ :-Ohrfeigen für die trauernden Eltern. Aber der Schmerz und die Trauer über den Verlust eines Kindes hört nie auf. Sicher, die Intensität der Trauer verändert sich im Laufe der Zeit, wird möglicherweise langsam lebbar. Dennoch sind manchmal Krisensituationen unvermeidlich, in denen der Lebenswille nachlässt und ein „Hinübergehen“ zu dem verstorbenen Kind zu einem starken Wunsch wird. Verstehen kann diese Dimension von Trauer und Schmerz nur, wer selber betroffen ist.
Dies soll kein Vorwurf an die Nichtbetroffenen sein : Oft ist die Furcht, bei dem Trauernden alte Wunden neu aufzureißen die Ursache dafür, das Thema zu meiden. Oder eine Art von Unsicherheit, wie man mit diesem Menschen umgehen soll. Aber man kann feststellen, dass das Thema Tod in unserer Gesellschaft allgemein tabuisiert wird. Wenn Sie selber betroffen sind und jetzt gerade diese Zeilen lesen : Wie hätten Sie sich vor dem Tod ihres Kindes einem Betroffenen gegenüber verhalten? Erfahrungsgemäß verlieren Betroffene die meisten ihrer Freunde und Bekannten in diesem Trauerprozess. Zum Abdecken dieses Problembereiches und zur notwendigen Trauerarbeit haben sich Selbsthilfegruppen gebildet, die versuchen, diese sozialen Defizite im Leben trauernder Eltern so gut wie möglich zu kompensieren und ein „Auffangen „ durch Verstehen, Zuhören und Erfahrungsaustausch mit gleichermaßen Betroffenen – mit Verstehenden – zu ermöglichen.
Dies ist auch das Anliegen der Selbsthilfegruppe „Leben ohne Dich „. Wir wollen durch den Dialog von Betroffenen untereinander eine Lebenshilfe anbieten, im Sinne von Trauerarbeit, vielleicht sogar im Sinne einer Art Therapie. Von vielen Eltern in unserer Gruppe wissen wir, wie wichtig ihnen der Austausch untereinander in der Gruppe geworden ist, das Reden über das verstorbene Kind, die Tränen aber auch das gemeinsame Lachen. In unserem Internet-Forum erhalten wir ähnliche Resonanz, einige sprechen davon, dass dieses Forum für sie lebensnotwendig geworden ist.
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Der Segen der Trauernden
Gesegnet seien alle, die mir jetzt nicht ausweichen. Dankbar bin ich für jeden, der mir einmal zulächelt und mir seine Hand reicht, wenn ich mich verlassen fühle.
Gesegnet seien die, die mich immer noch besuchen, obwohl sie Angst haben, etwas Falsches zu sagen.
Gesegnet seien alle, die mir erlauben, von dem Verstorbenen zu sprechen. Ich möchte meine Erinnerungen nicht totschweigen. Ich suche Menschen, denen ich mitteilen kann, was mich bewegt.
Gesegnet seien alle, die mir zuhören,. auch wenn das, was ich zu sagen habe, sehr schwer zu ertragen ist.
Gesegnet seien alle, die mich nicht ändern wollen, sondern geduldig so annehmen, wie ich jetzt bin.
Gesegnet seien alle, die mich trösten und mir zusichern, daß Gott mich nicht verlassen hat.
Oh Herr, berge du uns alle in deiner Hand; nimm Du Dich unser an. Bei Dir bleiben wir im leben wie im Tod!
Marie-Luise Wölfing
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Mitmenschen, nehmt uns trauernde Eltern an!
Geht behutsam mit uns um, denn wir sind schutzlos. Die Wunde in uns ist noch offen und weiteren Verletzungen preisgegeben. Wir haben so wenig Kraft, um Widerstand zu leisten.
Gestattet uns unseren Weg, der lang sein kann, Drängt uns nicht, so zu sein wie früher, wir können es nicht sein. Denkt daran´, dass wir in Wandlung begriffen sind. Laßt Euch sagen, dass wir uns selbst fremd sind. Habt Geduld!
Wir wissen, dass wir Bitteres in Eure Zufriedenheit streuen, daß Euer Lachen ersterben kann, wenn Ihr unser Erschrecken seht, daß wir Euch mit Leid konfrontieren, das Ihr vermeiden möchtet.
Wenn wir Eure Kinder sehen, leiden wir. Das „Nie mehr“ ist wie ein Schrei in uns, der uns lähmt. Wir müssen die Frage nach dem Sinn unseres Lebens stellen. Wir haben die Sicherheit verloren, in der Ihr noch lebt.
Ihr haltet uns entgegen: auch wir haben Kummer! Doch wenn wir Euch fragen, ob Ihr unser Schicksal tragen möchtet, erschreckt Ihr. Aber verzeiht unser Leid ist so übermächtig, daß wir oft vergessen, daß es viele Arten von Schmerz gibt.
Ihr wißt vielleicht nicht, wie schwer wir unsere Gedanken sammeln können. Unsere Kinder begleiten uns. Vieles, was wir hören, müssen wir auf sie beziehen. Ihr vergangenes Leben mit uns zwingt uns zum Vergleich. Wir hören Euch zu, aber unsere Gedanken schweifen ab.
Nehmt es an, wenn wir von unseren Kindern und unserer Trauer zu sprechen beginnen, wir tun nur das ,was in uns drängt. Wenn wir Eure Abwehr sehen, fühlen wir uns unverstanden und einsam.
Laßt unsere Kinder bedeutend werden vor Euch.
Teilt mit uns den Glauben an sie. Noch mehr wie früher sind sie ein Teil von uns. Wenn Ihr unsere Kinder verletzt, verletzt ihr uns. Mag sein, dass wir sie vollendeter machen, als sie es waren, aber Fehler zuzugestehen fällt uns noch schwer. Zerstört nicht unser Bild! Glaubt uns, wir brauchen es so.
Versucht, Euch in uns einzufühlen. Glaubt daran, daß unsere Belastbarkeit wächst. Glaubt daran, daß wir eines Tages mit neuem Selbstverständnis leben werden. Euer „Zu-trauen“ stärkt uns auf diesem Weg.
Wenn wir es geschafft haben, unser Schicksal anzunehmen, werden wir Euch freier begegnen. Jetzt aber zwingt uns nicht mit Wort und Blick, unser Unglück zu leugnen. Wir brauchen Eure Annahme. Vergeßt nicht: wir müssen so vieles von neuem lernen, unsere Trauer hat unser Sehen und Fühlen verändert.
Bleibt an unserer Seite! Lernt von uns für Euer eigenes Leben! ( Erika Bodner )
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Über den Umgang mit verwaisten Vätern – was du tun und was du lassen solltest
Was du tun solltest
Zeige Deine aufrichtige Anteilnahme und Fürsorge.
Sage ihm, daß Dir das, was seinem Kind geschehen ist und der Schmerz, den er jetzt erleidet, leid tut
Stelle dich zur Verfügung, um zuzuhören, Besorgungen zu machen, bei den Kindern zu helfen oder was sonst in dieser Zeit notwendig erscheint.
Erlaube ihm, soviel Trauer auszudrücken, wie er jetzt gerade empfinden und mit Dir teilen möchte.
Ermutige ihn, mit sich selbst Geduld zu haben, nicht zuviel von sich selbst zu verlangen und sich selbst keine Schuld zuzuschreiben.
Erlaube ihm, über sein Kind, das er verloren hat, so viel und so oft zu sprechen, wie er möchte.
Sprich mit ihm über die ganz besonderen, einmaligen Qualitäten des Kindes, das er verloren hat.
Schenke den Brüdern und Schwestern des Kindes beim Begräbnis und in den Monaten danach ganz besondere Aufmerksamkeit (sie sind ebenfalls verletzt, verwirrt und benötigen ein Maß an Aufmerksamkeit, wie es die Eltern in dieser Zeit vielleicht nicht schenken können).
Versichere ihm, dass er alles getan hat, was in seiner Macht stand und dass sein Kind die bestmögliche Versorgung erhalten hat –oder was du sonst an positiven und wahren Dingen über die Fürsorge für das Kind sagen kannst.
Was du nicht tun solltest
Lass dich nicht durch dein eigenes Gefühl der Hilflosigkeit davon abhalten, dem verwaisten Vater hilfreich die Hand zu reichen.
Meide ihn nicht, nur weil dir der Kontakt unangenehm ist (von Freunden und Verwandten gemieden zu werden fügt zusätzlichen Schmerz zu, zu einer ohnedies unerträglichen schmerzhaften Erfahrung).
Sage nicht, du wüsstest, was er empfindet! Wenn du nicht selbst ein Kind verloren hast, wirst du wahrscheinlich nicht empfinde können, wie es ihm geht.
Sage nicht:“Geht es dir immer noch nicht besser?“ oder etwas ähnliches, was die Gefühle des Vaters beurteilt.
Schreibe ihm nicht vor, was er eigentlich fühlen oder tun sollte.
Wechsele nicht das Gesprächthema, wenn er auf sein totes Kind zu sprechen kommt.
Vermeide es nicht, den Namen des Kindes zu erwähnen aus Angst, du könntest ihn damit an seinen Schmerz erinnern. Er hat ihn ohnehin nicht vergessen.
Versuche nicht, irgend etwas Positives am Tod seines Kindes zu finden.
Weise nicht darauf hin, dass er ja noch seine anderen Kinder hat.
Sage ihm nicht, er könnte ja noch mehr Kinder haben.
Empfiehl ihm nicht, für die anderen Kinder dankbar zu sein.
Mache keinerlei Bemerkungen, die in irgendeiner Weise vermuten lassen könnten, dass eine Fürsorge für das Kind zu Hause, in der Notfallsituation, im Krankenhaus oder wo sonst immer nicht angemessen gewesen sei.
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Wussten Sie schon?
Wussten Sie schon, daß die Nähe eines Menschen gesund machen, krank machen, tot und lebendig machen kann?
Wussten sie schon, daß die Nähe eines Menschen gut machen, böse machen, traurig und froh machen kann?
Wussten Sie schon, daß das Wegbleiben eines Menschen sterben lassen kann, daß das Kommen eines Menschen wieder leben lässt?
Wussten Sie schon, daß die Stimme eines Menschen einen anderen Menschen wieder aufhorchen lässt, der für alles taub war?
Wussten Sie schon, daß das Wort oder das Tun eines Menschen wieder sehend machen kann, einen, der für alles blind war, der nichts mehr sah, der keinen Sinn mehr sah in dieser Welt und in seinem Leben
Wussten Sie schon, daß das Anhören eines Menschen Wunder wirkt?
Wussten Sie das alles schon?
Wilhelm Willms
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Für andere warst du niemals wirklich da, sie kennen dich nicht, sie vermissen dich nicht keiner spricht von dir, und niemand wagt deinen Namen zu sagen, sie werden es niemals verstehen und damit lassen sie dich ein zweites Mal sterben ...
(© by Pirko)
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